Wir produzieren Deinen Videokurs
Let’s work together.
Erzähl uns in einem kurzen Call von Deinem Unternehmen und Deiner Vision. Wir zeigen Dir, wie daraus ein Videokurs für Deine Ziele wird! Natürlich kostenlos und unverbindlich.
Wie lege ich Ziel, Zielgruppe und Outcome für meinen Videokurs fest?
Dein Videokurs benötigt ein eindeutig formuliertes Lernziel, eine Zielgruppe und ein Outcome pro Lektion. Das Lernziel legt fest, was der Teilnehmer nach dem Kurs können soll, die Zielgruppe bestimmt die notwendige Erklärtiefe, und der Outcome beschreibt ein überprüfbares Ergebnis.
Wie formuliere ich ein wirksames Lernziel für meinen Videokurs?
Das Lernziel legt vor, was ein Teilnehmer Deines Videokurses nach einer Lektion oder einem Modul ausführen oder verstehen kann. Für Videokurse hat sich diese Formulierung bewährt:
„Nach dieser Lektion kann der Teilnehmer X ausführen/anwenden/beurteilen.“
Empfehlungen:
- Pro Lektion ein Lernziel.
- Lernziele konkret ausformulieren
- Lernziele beobachtbar und prüfbar formulieren.
- Outcomes eng auf das Lernziel abstimmen.
Wie beschreibe ich die Zielgruppe für meinen Videokurs?
Die Zielgruppe bestimmt Tonalität, Beispiele, Tempo und Komplexität.
- Vorwissen: Anfänger, Fortgeschrittene, Experten
- Problemlage: Welche zentrale Herausforderung soll gelöst werden?
- Motivation: Warum sucht die Zielgruppe dieses Wissen?
- Hürden: Typische Fehler, Wissenslücken, technische Barrieren
Die Zielgruppenbeschreibung als didaktisches Steuerungselement, nicht jedoch als Marketing-Persona.
Wie definiere ich das Outcome eines Videokurses?
Das Outcome beschreibt das Ergebnis, dass ein Teilnehmer nach Abschluss einer Lektion, eines Moduls oder des gesamten Kurses zuverlässig erreichen soll.
- Handlung oder Fähigkeit: Was der Teilnehmer ausführen können soll.
- Kontext oder Anforderung: Unter welchen Bedingungen dies geschieht.
- Qualitätskriterium: Woran erkennbar ist, dass die Ausführung korrekt ist.
Beispiele für Outcomes:
„Der Teilnehmer führt eine Datenrecherche in einer vorgegebenen Tabelle durch und filtert die relevanten Werte fehlerfrei heraus.“
„Der Teilnehmer formuliert eine E-Mail-Anfrage in sachlich korrekter Form und verwendet die vorgegebenen Formatierungsregeln.“
Wie erstelle ich eine Videokurs-Struktur samt Didaktik?
Eine funktionale Kursstruktur besteht aus Modulen, kurzen Lektionen mit jeweils einem Lernziel und einem nachvollziehbaren didaktischen Ablauf. Jede Lektion sollte ein Ziel, ein Outcome und eine passende Übungsform enthalten.
Wie baue ich den Videokurs in Module und Lektionen auf?
- Module: thematische Einheiten, die jeweils einen zusammenhängenden Kompetenzbereich abdecken
- Lektionen: kurze Untereinheiten innerhalb eines Moduls
Empfehlungen:
- Pro Modul ein Überthema.
- Pro Lektion ein Lernziel und ein Outcome.
- Lektionen möglichst kurz halten, zwischen 2 und 10 Minuten.
- Inhalte so aufteilen, dass jeder Abschnitt eigenständig verständlich bleibt.
Welche didaktischen Prinzipien eignen sich für Videokurse?
Für Videokurse gelten einige grundsätzliche didaktische Best Practices, die den Lernerfolg nachweislich verbessern:
- Fokus auf eine Kernidee pro Lektion
- Erklären – Demonstrieren – Anwenden: Erst Konzept erläutern, dann vormachen, anschließend Übung anleiten.
- Aktivierung durch kleine Übungen wie Mini-Check, kurze Wiederholungsfragen oder Aufgaben.
- Konsistentes Format: gleiche Struktur in allen Lektionen.
- Verzicht auf überflüssige Elemente: alles entfernen, was vom Lernziel ablenkt.
Wie plane ich die Inhalte meines Videokurses?
Um die Inhalte Deines Videokurses zu planen, erstellst Du die Skripte für die Lektionen, eine Shotlist und bereitest alle Materialien vor, die Du für die Produktion benötigst.
Wie erstelle ich ein Skript für eine Videolektion?
Ein Skript legt fest, was gesagt wird, in welcher Reihenfolge, und welche Elemente eingeblendet oder demonstriert werden. Es dient als Leitfaden, der die Aufnahme beschleunigt und Wiederholungen reduziert.
- Lernziel und Outcome der Lektion festhalten
- Kernpunkte in logischer Reihenfolge auflisten
- Fachbegriffe, Definitionen und Beispiele formulieren
- Übergänge zwischen Abschnitten vordefinieren
- Schätzzeit für jeden Abschnitt notieren
Wie erstelle ich eine Shotlist?
Ein Storyboard oder eine Shotlist übersetzt das Skript in visuelle und technische Anweisungen:
- Welche Folie, Grafik oder Demonstration erscheint wann?
- Wann wird der Sprecher eingeblendet?
- Welche Kamera- oder Bildschirmansichten werden benötigt?
- Wo sind Zooms oder Einblendungen sinnvoll?
Welche Materialien müssen vor der Videoproduktion vorbereitet werden?
Damit die Aufnahme ohne Unterbrechungen abläuft, sollten alle benötigten Inhalte vorab vollständig vorliegen:
- Slides oder Bildschirmbeispiele
- Grafiken, Diagramme oder Tabellen
- Arbeitsdateien, Dokumente oder Vorlagen
- Checklisten oder Übungsblätter
- Branding-Elemente wie Intro, Outro oder Bauchbinden (falls benötigt)
Wie nehme ich Videokurs-Lektionen auf?
Für eine hochwertige Aufnahme wählst Du ein Format, zum Beispiel eine klassische Aufnahme vor einer Kamera oder eine Bildschirmaufnahme (Screencast), richtest ein Aufnahme-Setup mit stabiler Tonquelle, gleichmäßiger Beleuchtung und ruhigem Bild ein und arbeitest mit einem Ablauf, der alle Einflussfaktoren prüft: Tonpegel testen, Lichtquellen einstellen, Hintergrund kontrollieren und Störungen im Raum ausschließen.
Welches Aufnahmeformat eignet sich für meinen Videokurs?
Das passende Format hängt vom Inhalt und vom gewünschten Grad an Personalisierung ab.
- Kameraaufnahme (Talking Head): Ist geeignet für erklärende oder einleitende Abschnitte, schafft Präsenz und Vertrauen
- Screencast: Ist geeignet für Demonstrationen am Computer, hat geringe Produktionsanforderungen, sorgt für gute Darstellung von Prozessen und Software
- Slides & Voice-over: Ist geeignet für theoretische Inhalte, Modelle oder Diagramme, verringert den Produktionsaufwand.
- Kombination: Kamera für Ein- und Ausleitungen, Bildschirm oder Slides für den fachlichen Teil.
Bei den meisten Kursen entsteht eine gute Balance aus Kamera für Orientierung und Screencast/Slides für die eigentlichen Inhalte.
Was gehört zu einem Aufnahme-Setup für die Erstellung eines Videokurses?
Ein Videokurs braucht ein Setup, das wiederholbare Qualität liefert. Priorität hat der Ton, danach Licht, dann Bild.
- Audio: Externes Mikrofon (Lavalier, USB-Mikrofon oder Richtmikrofon), stabile Mikrofonposition, Vermeiden von Hall (z. B. Vorhänge, Teppich, Abstand zu glatten Wänden).
- Licht: Weiches Frontlicht (z. B. Softbox oder Ringlicht), gleichmäßige Ausleuchtung ohne starke Schatten, konstante Lichtquelle statt Tageslicht.
- Kamera & Bild: Webcam, Smartphone oder Kamera mit guter Bildqualität, ruhige Kameraposition (Stativ), visuell ruhiger Hintergrund ohne Ablenkungen.
- Screencast-Software (Beispiele): OBS Studio, Camtasia, ScreenFlow (macOS).
Wie schneide ich Videokurs-Lektionen?
Im Schnitt entfernst Du Pausen und Fehlstellen, strukturierst die Inhalte über einfache visuelle Markierungen und exportierst das Video in einem Format, das stabil für Web- und Kursplattformen funktioniert.
- Rohschnitt: Störstellen, Fehlstarts und längere Pausen entfernen.
- Ton anpassen: Grundrauschen reduzieren und Lautstärke ausgleichen.
- Wichtige Hervorhebungen setzen: kurze Einblendungen, Markierungen oder Zooms an relevanten Stellen.
- Untertitel hinzufügen: automatisch erzeugen und manuell korrigieren.
- Export: 1080p, H.264, 25–30 fps, AAC-Audio.
Die Programme DaVinci Resolve, Camtasia, Adobe Premiere Pro, Final Cut Pro und Descript (für Schnitt über Transkript) eignen sich für den Schnitt.
Welche Hosting- und Plattformoptionen eignen sich für Videokurse?
Für Videokurse stehen drei grundsätzliche Optionen zur Verfügung: eine Kursplattform mit eingebautem Mitgliederbereich, ein selbst aufgebauter Kursbereich mit separatem Video-Hosting oder ein internes System für Unternehmensschulungen. Das passende System hängt davon ab, ob der Kurs extern verkauft, extern bereitgestellt oder intern genutzt wird.
Kursplattform für Videokurse
Eine Kursplattform ist sinnvoll, wenn der Kurs extern bereitgestellt oder verkauft werden soll und Du eine möglichst einfache technische Umsetzung möchtest. Typische Funktionen:
- Mitgliederbereich
- Zahlungsabwicklung
- Kursverwaltung
- Tracking von Fortschritten
Beispiele: Spreadmind, ablefy, Teachable, Thinkific, LearnWorlds, Kajabi, Moodle.
Eigenes Video-Hosting für Videokurse
Eigenes Hosting eignet sich, wenn Du mehr Kontrolle über Gestaltung, Zugriff und Datenspeicherung benötigst oder den Kurs in eine bestehende Website integrieren willst.
Typische Anbieter: Vimeo, Wistia, Bunny Stream, Cloudflare Stream.
Interne Systeme für Videokurse
Interne Systeme sind erforderlich, wenn strenge Compliance- und Datenschutzanforderungen bestehen. Ansonsten bieten Cloudanbieter wie Spreadmind oder Memberspot auch die Möglichkeit, Videokurse ausschließlich für Deinen unternehmensinternen Gebrauch freizugeben.
Videomaterial von einem Dienstleister erstellen lassen
Eine selbst produzierte Videoproduktion bringt viele Schwierigkeiten mit sich:
- Technik (Kamera, Mikrofon, Licht)
- Aufnahmeort
- gutes Ton- und Licht-Setup
- Schnitt und Postproduktion
- Zeitaufwand und Know-how
Gerade dann, wenn Du professionelle Qualität für Deinen Videokurs willst, steigen Aufwand und Kosten schnell. Ohne Erfahrung sind Fehler bei Ton, Bild oder Beleuchtung wahrscheinlich und der Produktionsprozess kann mehr Zeit und Ressourcen beanspruchen als ursprünglich geplant.
In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Produktion extern zu vergeben. Damit erhältst Du Zugriff auf professionelles Equipment und erfahrenes Personal, ohne dass Du eigene Technik bezahlen oder ein eigenes Team aufbauen musst.
Wir von Company 11 sind eine Agentur für E-Learning Videoproduktionen in Berlin. Wir erstellen auch Image- und Werbefilme für Unternehmen und bringen Erfahrung aus über 1.000 Videoproduktionen für Unternehmen mit.
- 10 Jahre Erfahrung in der Videoproduktion
- 1.000+ produzierte Videos für unterschiedlichste Branchen
- 100+ begeisterte Kunden, die ihre Botschaften erfolgreich transportieren
Videokurs erstellen – Häufige Fragen und Antworten
Wie lange dauert es, einen Videokurs zu erstellen?
Die Erstellung eines Videokurses dauert je nach Umfang zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen. Die kürzeste Variante besteht aus kleinen Lektionen, Screencasts und einer einfachen Plattform. Umfangreiche Kurse mit Kameraaufnahmen, mehreren Modulen und zusätzlichem Material benötigen deutlich mehr Zeit.
Wie lang sollte eine Videokurs-Lektion sein?
Eine Lektion sollte so lang sein, dass ein einzelnes Lernziel vollständig vermittelt wird. Die optimale Länge liegt zwischen 2 und 10 Minuten, weil kurze Einheiten für die meisten Lernenden leichter zu verarbeiten sind.
Welche Ausrüstung brauche ich, um einen Videokurs zu erstellen?
Für die Mindestanforderungen genügt ein Smartphone oder eine Webcam, ein externes Mikrofon und eine konstante Lichtquelle. Der Ton ist der wichtigste Faktor, daher sollte das Mikrofon Priorität haben.
Welches Schnittprogramm sollte ich für einen Videokurs verwenden?
Für die meisten Kursproduktionen eignen sich DaVinci Resolve, Camtasia, Adobe Premiere Pro oder Final Cut Pro. Wichtig ist, dass das Programm einfache Schnitte, Tonbearbeitung und Untertitel unterstützt.
Welche Plattform eignet sich für meinen Videokurs?
Für externe Kurse eignen sich Plattformen wie Spreadmind, ablefy, Teachable, Thinkific oder Kajabi. Für interne Kurse werden häufig Systeme wie Microsoft Stream, Moodle oder unternehmensinterne LMS eingesetzt. Wenn Du volle Kontrolle über Design und Zugriff brauchst, ist eigenes Video-Hosting, zum Beispiel Vimeo, Wistia oder Bunny Stream sinnvoll.